<<  Rundgang durch das Museum: Basler Totentanz

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Eine besonders seltene Sehenswürdigkeit in unserem Museum ist der
Basler Totentanz

Er umfasst insgesamt 42 Figurengruppen aus Terrakotta, die in der berühmten Terrakottamanufaktur von Anton Sohn (1769-1841)  in Zizenhausen am Bodensee hergestellt worden sind. Dies bestätigte 1986 Otto Müller-Sohn - Nachkomme des Erschaffers des Totentanzes und Begründer der Manufaktur - in einer Expertise.

Gegenüberstellung des Lebens und des Todes

Beim Totentanz handelt es sich um eine in Frankreich entstandene Gegenüberstellung des Lebens und des Todes, dargestellt in meist nach Ständen geordneten Menschen und dem Tod in Gestalt eines Skeletts. Seine Wurzeln finden sich in der mittelalterlichen Bußliteratur ebenso wie im Volksglauben. Diese Konfrontation des Menschen mit dem Tod oder einem Toten als dessen Stellvertreter wird bereits seit dem 15. Jahrhundert bildlich dargestellt und schon seit dieser Zeit zählten die Wandbilder mit dem „Tod in Basel" auf der Kirchhofmauer des Predigerklosters der Dominikaner in Basel zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
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Totentanz 1
 
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